Die KLIMABÄUME an PIAZZA und CAMPUS

Bilder der Bäume und Texte dazu von Baumschule Lorenz v. Ehren
Übersichtsplan von WLH, bearbeitet von Verdieck-Stiftung

An der Piazza stehen in Pflanzkübeln 5

Amerikanische Gleditschien


Herkunft: Östliches Nordamerika

Kleinbaum, Höhe 8-12 m, Breite 6-7 m, locker kegelförmig bis unregelmäßig breitkronig, langsamwüchsig; Zweige dornenlos
Blüte: Bescheidene grünlichweiße Rispen; leicht duftend, Juni bis Juli
Früchte: Kein Fruchtansatz
Blatt: Einfach bis doppelt gefiedert, später Laubaustrieb, locker belaubt,
Austrieb leuchtendgelb, später gelbgrün, Herbstfärbung gelb
Wurzel: Unempfindlich, flach bis mäßig tief; weitstreichend, keine Ausläuferbildung
Anspruchslos; sonnig, Hitze vertragend; mäßig frosthart, gelegentlich Zweigschäden, 
verträgt starke Trockenheit; stadtklimaresistent,
industriefest, salzverträglich, windempfindlich
Boden: Gut auf frischen oder feuchten Böden; günstig sind nährstoffärmere, durchlässige sandig-lehmige oder -kiesige Substrate, schwach sauer bis stark alkalisch; 
je nährstoffreicher und schwerer die Böden, desto eher besteht Frost- und auch Windbruchgefahr
Hinweis: Schnittmaßnahmen nie im Frühjahr durchführen, da die Wunden stark
bluten

Härte Zone 5a

Am Campusweg stehen 3 Arten im Wechsel

Zerreiche

Südeuropa, Kleinasien
Wuchs Großbaum, 20-25 (30) m hoch, 8-15 m breit; anfangs locker
kegelförmig, allmählich hochgewölbte, seltener runde Krone,
durchgehender Hauptstamm; 
Äste schräg aufrecht, 
Seitenzweige ausgebreitet; langsamwüchsig, Jahrestrieb 30 cm
Blatt 10-15 cm lang, grob gezähnt, etwas ledrig, matt-dunkelgrün,
später Austrieb, Herbstfärbung gelbbraun, unscheinbar
Wurzel Tiefwurzler; unempfindlich
Anspruch Sonne bis lichter Schatten; außerordentlich hitzeverträglich,
wärmeliebend; mäßig frosthart; anspruchslos; stadtklimaresistent,
absolut windfest
Boden Auf allen trockenen bis frischen, schwach sauren bis alkalischen Substraten; je mehr Kalk im Boden, desto mehr Trockenheit
wird vertragen; 
schwere Böden sind zwar möglich, wirken aber frostverstärkend und wuchshemmend; 
etwas salzverträglich
Härte Zone 6b

Robinie

Wildart: Östliches Nord-Amerika; Selektion: Ungarn etwa 1980
Wuchs Mittelhoher bis großer Baum, 15-25 m hoch, 8-12 m breit, aufrechte,
rundlich eiförmige Krone, 
dicht verzweigt, 
meist durchgehender Stamm, 
Äste betont aufrecht, in der Jugend stark wüchsig,
Jahrestrieb 60-150 cm
Blüte Während des Laubaustriebs, weiße, duftende, hängende Trauben,
Ende Mai, gute Bienenweide
Früchte Kaum ausgebildet
Blatt Später Laubaustrieb Ende Mai bis Anfang Juni; gefiedert mit
elliptischen Blättchen, matt bläulichgrün; Blattfall November fahlgelb
Rinde Meist mit großen Dornen
Wurzel Tief und weitstreichend flach wurzelnd, u.U. Ausläuferbildung,
empfindlich gegen Bodenverdichtung, Einpflastern und Überflutung
Anspruch Sonniger Standort, resistent gegen Hitze und Trockenheit, verträgt
Stadtklima, unempfindlich gegen Luft und Bodenverschmutzung,
salzverträglich,
verlangt windgeschützte Plätze, 
da bruchgefährdet
Boden Trocken bis frisch, schwach sauer bis stark alkalisch, in allen
durchlässigen Substraten, anspruchslos
Härte Zone 6

Holländische Ulme

Hybride, Niederlande, 1988
Wuchs Mittelgroßer Baum, 
Höhe (10) 15-20 m, Breite 5-10 m, Äste spitzwinklig
aufrecht, auffällige, 
schmal-säulenförmige Krone, mittelstark wachsend
Früchte Gelblichbraun, rund, geflügelte Nüsschen
Blatt Klein, spitz-eiförmig, dunkelgrün, langhaftend, Herbstfärbung gelb
Rinde Anfangs silbergrau und glatt, später dunkelgrau und schwarz gefurcht
Wurzel Zunächst Pfahlwurzel, dann Herz-Pfahlwurzelsystem
Anspruch Sonne bis lichter Schatten, wärmeliebend, frosthart, gegen Hitze
und Trockenheit empfindlich, windfest
Boden Frisch bis freucht, liebt hohe Luftfeuchtigkeit, für nährstoffreiche,
tiefgründige, schwach saure bis alkalische Substrate
Hinweis Hoch resistent gegen Ulmenkrankheit
Härte Zone 5a

Im CAMPUS stehen 24 Bäume aus 15 Arten

Kupfer Felsenbirne

Aus Nordamerika eingebürgert
Großstrauch bis Kleinbaum, 5-8 m hoch, 3-5 m breit; zunächst aufrecht,
später breitwüchsig bis trichterförmig, auch rundkronig; mäßig wüchsig
Blüte Gedrungene weiße Blütentrauben Ende April, 
Früchte: Bläulichschwarz, süßlich, saftig, essbar
Blatt: Elliptisch, zu Beginn des Austriebs seidigsilbrig behaart, später rötlich,
schließlich mittelgrün, 
Herbstfärbung gelb bis flammend-orangerot, Oktober
Rinde Grau-silbrig schimmernd
Wurzel: Flach, empfindlich gegen Bodenverdichtung und Einpflastern
Anspruch: Sonne bis lichter Schatten; frosthart; stadtklimaverträglich
Boden: Alle nicht zu armen Böden, frisch bis feucht, sauer bis leicht alkalisch,
mäßig Trockenheit ertragend

Härte Zone 4

Purpur-Erle

Hybride A. japonica x A. subcordata
Farbenprächtiger mittelgroßer Baum, 12-15 (20) m hoch, 6-8 (10) m breit; 
kegelförmige Krone, Äste ansteigend, Zweige horizontal;
schnellwüchsig; Jahrestrieb 50-80 (100) cm
Blüte: Einhäusig; hübsche, auffällige männliche Kätzchen, etwa10 cm groß,
rötlichgelb, zu 4 in Büscheln, zeitig im Frühjahr öffnend (Februar) März;
bemerkenswerter Vorfrühlingsblüher
Früchte: Zierende Zapfen, meist zu 4
Blatt Lanzettlich bis eiförmig zugespitzt, ledrig; im Austrieb violettpurpur,
Färbung anhaltend; im Sommer dunkel-mattgrün; späte Herbstfärbung,violettrot, 
Wurzel: Flach
Anspruch: Sonne bis lichter Schatten, wärmeverträglich, frosthart;
stadtklimaverträglich, windfest
Boden: Mäßig trocken bis frisch; schwach sauer bis alkalisch; lehmige
Substrate

Härte Zone 3

Kornelkirsche

Mitteleuropa
Großstrauch, seltener Kleinbaum, 
3-6 (8) m hoch und breit;
breitbuschig bis halbrund, mit fast waagerechten Zweigen,
langsamwüchsig, Jahrestrieb 10-20 cm
Blüte Vorfrühlingsblüher, mit Massen kleiner, gelber Dolden vor dem
Laubaustrieb März bis April, schwacher, süßlicher Duft
Früchte: Ovale, kirschengroße Steinfrüchte, (Kornelkirsche), ab August,
glänzendscharlach bis schwärzlichrot; essbar, säuerlich
Blatt: Elliptisch, intensivgrün; Herbstfärbung fahlgelb oder orange
Wurzel: Sehr intensiver Herzwurzler, empfindlich gegen Bodenverdichtung
Anspruch Sonnig bis halbschattig, bei stärkerem Schatten erheblich
schiefwüchsig; verträgt Hitze, frosthart; stadtklimafest; windfest
Boden: Auf allen durchlässigen, nährstoffreichen, schwach sauren
bis stark alkalischen Substraten
Hinweis: Schnittverträglich, nicht zu spät im Jahr, da die Zweige
zunehmend verholzen
Härte Zone 5a

Amerikanischer Amberbaum

Südöstliches Nordamerika
Mittelgroßer Baum, hierzulande nur 15 m hoch, 4-8 m breit, anfangs
schmal kegelförmig mit durchgehendem Leittrieb, später eiförmige
Krone: langsam oder mittel- bis starkwachsend; Jahrestrieb 60-90 cm
Früchte: Platanenähnliche langgestielte Kugeln bis in den Winter haftend
Blatt: Später Laubaustrieb Mitte bis Ende Mai; frischgrün bis mittelgrün;
ab September langandauernde feurige Herbstfärbung
Wurzel: Herzförmig; weitstreichende, aber wenig verzweigte, fleischige Wurzeln,
gegen Bodenverdichtung empfindlich; verträgt Überschwemmungen
Anspruch: Nur volle Sonne, meidet Schatten; wärmebedürftig, in der Jugend
frostempfindlich, später meist frosthart; bedingt stadtklimageeignet
Boden: Frische bis feuchte Böden, nicht zu nass, saure bis neutrale
mineralische Substrate, sandig-lehmig oder lehmig und nährstoffreich;
salzempfindlich
Hinweis: An feuchten Standorten überwiegend violette Herbstfärbung.
Pflanzung im Frühjahr empfehlenswert
Härte Zone 5b
Sorte ‘Worplesdon’

Weißdorn

Kleinbaum mit sehr breiter, abgeplatteter und kompakter Krone, 5-6 m hoch und 3-5 m breit; mit vielen dicht stehenden Zweigen, 
langsamwüchsig bis mittel- bis starkwachsend.
Blüte: Weiße Dolden nach dem Laubaustrieb, Mai bis Juni.
Früchte: Rund, attraktiv, scharlachrot, alljährlich reicher Fruchtbehang ab September, langhaftend.
Blatt: Breit-elliptisch, glänzend-dunkelgrün; ab September orangerot, brillante Herbstfärbung.
Wurzel: Wenig verzweigt, Tiefwurzler.
Ansprüche: Anpassungsfähig und anspruchslos, Sonne bis lichter Schatten, hitzeverträglich, frosthart; industrie- und stadtklimafest, windverträglich.
Boden: Mäßig trocken bis frisch, auf allen durchlässigen Böden neutral bis stark alkalisch.
Härtegrad: Zone 5a

Gingko

China
Unregelmäßig aufgebauter Großbaum, (12) 15-25 (30) m hoch,
10-15 m breit; in der Jugend straff aufrecht, später breit kegelförmig
bis deutlich rundkronig; Äste bogenförmig ansteigend, Zweige
waagerecht; anfangs äußerst schwachwüchsig, nach ca. 5 Jahren
mittelstark wachsend
Blüte: Zweihäusig, unauffällig
Früchte bei weiblichen Bäumen, mirabellenartig, langgestielt, gelb, ab Oktober;
später nach ranziger Butter riechend; Kerne essbar
Blatt: Später Austrieb, oft Ende Mai; fächerförmig, mattgrün, ledrig;
ab November goldgelbe Herbstfärbung
Wurzel: Herzwurzler, gegen Bodenverdichtung sehr empfindlich; leidet nach der Pflanzung unter der Konkurrenz aggressiver Bodendecker
Anspruch: Sonne bis lichter Schatten, hitzeverträglich, meist frosthart,
gelegentlich spätfrostgefährdet; stadtklimaresistent; windverträglich
Boden: Trocken bis frisch; sauer bis alkalisch; auf allen nährstoffreichen
Substraten, ungünstig sind schwere Böden, da sich Frostschäden
verstärken; nicht salztolerant
Härte Zone 5a

Zierapfel

Europa, Asien, Nordamerika
Kleinbaum, breit kegelförmig, 4-6 m hoch, 3-5 m breit, 
Zweige übergeneigt
Blüte: Knospe rosarot, Blüte weiß, teilweise mit rosa Rand, einfach,
Blütezeit in der Regel 10-14 Tage
Früchte: Gelborange, sonnenseits rot, lange haftend, bis 2,5 cm groß,
sehr frostbeständig
Blatt: Dunkelgrün, leuchtend gelborange Herbstfärbung, sehr gesund,
wenig schorfanfällig
Wurzel: Herzwurzler, empfindlich gegen Eingriffe und Einpflastern; bei
Verletzungen des Wurzelsystems ist Ausläuferbildung möglich
Anspruch: Sonne bis lichter Schatten, hitzeempfindlich; frosthart; mäßig
stadtklimafest, ausreichend industriefest; windgeschützte Plätze empfehlenswert
Boden: Mäßig trocken bis feucht; schwach sauer bis alkalisch; wichtig
durchlässige Substrate, sandig-lehmig bis lehmig; auf schweren
Böden nicht frohwüchsig; salzempfindlich
Härte Zone 5

Zürgelbaum

Süd-Europa, Nord-Afrika, West-Asien
Malerisch wachsender, mittelgroßer Baum, 10-20 (25) m hoch; 8-10 m
breit, Äste ausladend, unregelmäßig ausgebreitet, 
Krone: breitrundlich bis schirmförmig; 
in jungen Jahren langsam wüchsig
Blüte: Unscheinbar, einhäusig, weibliche Blüten einzeln an dünnen Stielen
in Blattachseln; männliche Blüten in Büscheln; April/Mai
Früchte: Dunkelrote bis violett braune Steinfrüchte, an 3 cm langen Stielen,
1-1,2 cm groß, essbar, süßlich, Fleisch mehlig, September
Blatt: Sommergrün, eiförmig elliptisch, scharf gesägt mit langgezogener
Spitze; oberseits dunkelgrün und rauh; unterseits graugrün
Rinde: Grau und lange glatt, im Alter aufreißend und abblätternd
Wurzel: Tiefgehend
Anspruch: Trockenheitsresistent, kaum empfindlich gegen Luftverschmutzung;
junge Triebe etwas frostempfindlich, später ausreichend frosthart;
wärmeliebend; verträgt Trockenheit; keine Krankheiten bekannt
Boden: Toleriert die meisten sauren bis schwach alkalischen Substrate
Hinweis: Als Straßenbaum für den innerstädtischen Gebrauch sehr geeignet
Härte Zone 6b

Blasenesche

Ostasien
Kleinbaum, 6-8 (10) m hoch, 4-6 m breit, kurzstämmig und gabelig verzweigt, gelegentlich schiefwüchsig, 
breit rundkronig, im Alter schirmförmig; langsamwüchsig, Jahrestrieb 10-20 cm
Blüte: Auffällige, gelbe, 15-30 cm lange, lockere Rispen im August;
einer der wenigen sommerblühenden Bäume
Früchte: Blasig aufgetriebene Fruchtkapseln, anfänglich hellgrün bis gelb, nachfolgend braun gefärbt, papierartig; langhaftend
Blatt: Gefiedert, rötlicher Austrieb; dann mittelgrün; ab September gelb bis orangebraun
Wurzel: Flach, wenig verzweigt; empfindlich gegen Bodenverdichtung
Anspruch: Sonne; hitzeverträglich, frostempfindlich, Austrieb spätfrostgefährdet;
in wärmeren Landstrichen problemloser Baum; stadtklimaverträglich,
windfest
Boden: Trocken bis frisch; nur für durchlässige Substrate, wenig anspruchsvoll,
nie auf schwerem Lehm/Ton, da Frostschäden
Härte Zone 7a

Amerikanische Gleditschie

Wildart: Östliches Nordamerika
Wuchs Kleinbaum, Höhe 8-12 m, Breite 6-7 m, locker kegelförmig bis
unregelmäßig breitkronig, langsamwüchsig; Zweige dornenlos
Blüte Bescheidene grünlichweiße Rispen; leicht duftend, Juni bis Juli
Früchte Kein Fruchtansatz
Blatt Einfach bis doppelt gefiedert, später Laubaustrieb, locker belaubt,
Austrieb leuchtendgelb, später gelbgrün, Herbstfärbung gelb
Wurzel Unempfindlich, flach bis mäßig tief; weitstreichend, keine Ausläuferbildung
Anspruch Anspruchslos; sonnig, Hitze vertragend; mäßig frosthart, gelegentlich
Zweigschäden, verträgt starke Trockenheit; stadtklimaresistent,
industriefest, salzverträglich, windempfindlich
Boden Gut auf frischen oder feuchten Böden; günstig sind nährstoffärmere,
durchlässige sandig-lehmige oder -kiesige Substrate, schwach sauer bis
stark alkalisch; je nährstoffreicher und schwerer die Böden, desto eher
besteht Frost- und auch Windbruchgefahr
Hinweis Schnittmaßnahmen nie im Frühjahr durchführen, da die Wunden stark bluten
Härte Zone 5a

Schwedische Mehlbeere

Wildart: Nordeuropa, Selektion: Niederlande, 1956
Wuchs Kleinbaum, 8-10 m hoch, 4-6 m breit; kegelförmig, 
im Gegensatz zur Art immer mit durchgehendem Leittrieb, Äste und Zweige aufstrebend,
im Alter ausgebreitet; langsamwüchsig, Jahrestrieb 10-20 cm
Blüte Bescheidene weiße Trugdolden nach dem Laubaustrieb, Ende Mai
bis Juni; strenger Geruch
Früchte Kugelig, orange oder scharlachrot, ab Anfang September
Blatt Eiförmig, etwas gelappt, derb; mattgrün, unterseits graufilzig;
keine oder fahlgelbe Herbstfärbung, Oktober
Wurzel Herzwurzler, unempfindlich gegen Einpflastern, empfindlich
gegen Bodenverdichtung
Anspruch Sonne bis lichter Schatten; wärmeverträglich, frosthart;
stadtklimaverträglich, extrem windresistent
Boden Mäßig trocken bis feucht; alle sauren bis stark alkalischen Substrate;
kalkliebend
Härte Zone 5a

Feldahorn

Mitteleuropa
Wuchs Mittelgroßer Baum, auch strauchig, 3-15 m hoch; (5) 8-12 m breit;
breit kegel- oder eiförmig bis rundkronig, mäßig wüchsig, Jahrestrieb 25-40 cm; bei Solitärexemplaren die unteren Äste tiefhängend
Blüte Unscheinbar
Früchte Unscheinbar
Blatt Meist fünflappig; dunkelgrün, Herbstfärbung Oktober, leuchtendgelb, seltener orange
Wurzel Intensiver Herzwurzler; unempfindlich, leicht anwachsend
Anspruch Sehr anpassungsfähig, nahezu alle Standorte; meidet vollschattige Lagen; stadtklimaverträglich, sehr windfest
Boden: Meidet nasse, stark saure oder tonige Böden, sauer bis alkalisch, etwas salzverträglich
Hinweis: Sehr gut schnittverträglich, für Heckenwände und Formschnitt
geeignet
Härte Zone 5a
Sorten ‘Elegant’; ‘Elsrijk’

Tupelobaum

Östliches Nordamerika
Mittelgroßer Baum, 15-20 m hoch,
8-12 m breit; kegelförmig,
waagerecht verzweigt,
im Alter abgeplattete Krone, unregelmäßig, sehr langsamwüchsig; Jahrestrieb 10-25 cm
Blüte: Zweihäusig, in unscheinbaren blassgrünen bis weißlichen Büscheln;
Ende Mai bis Juni während des Blattaustriebs
Früchte: Gestielte eiförmige Zwillingsfrüchte, fleischig, bläulichschwarz ab
Anfang Oktober; säuerlich und bitter
Blatt: Elliptisch, später Austrieb Ende Mai, hellgrün, allmählich dunkelgrün;
Herbstfärbung orangegelb bis intensivrot ab Okt.
Wurzel: Tiefwurzler; empfindlich gegen mechanische Eingriffe
Anspruch: Nur volle Sonne, absonnig noch möglich, schattenunverträglich;
wärmebedürftig, mäßig frosthart, liebt hohe Luftfeuchtigkeit,
stadtklimaresistent; widerstandsfähig gegen Luft- und
Bodenverschmutzung,
windgeschützte Lagen
Boden: Gerne nasse Böden, toleriert mäßige Trockenheit; sauer bis neutral;
durchlässige, kalkarme Substrate; etwas salzverträglich
Härte Zone 6b







Robinie

Wildart: Östliches Nord-Amerika; Selektion: Ungarn etwa 1980
Mittelhoher bis großer Baum, 15-25 m hoch, 8-12 m breit, aufrechte, rundlich eiförmige Krone: dicht verzweigt, 
meist durchgehender Stamm, Äste betont aufrecht, in der Jugend stark wüchsig,
Jahrestrieb 60-150 cm
Blüte: Während des Laubaustriebs, weiße, duftende, hängende Trauben,
Ende Mai, gute Bienenweide
Früchte: Kaum ausgebildet
Blatt: Später Laubaustrieb Ende Mai bis Anfang Juni; gefiedert mit
elliptischen Blättchen, 
matt bläulichgrün; 
Blattfall November fahlgelb
Rinde: Meist mit großen Dornen
Wurzel: Tief und weitstreichend flach wurzelnd, u.U. Ausläuferbildung,
empfindlich gegen Bodenverdichtung, Einpflastern und Überflutung
Anspruch: Sonniger Standort, resistent gegen Hitze und Trockenheit, verträgt
Stadtklima, unempfindlich gegen Luft und Bodenverschmutzung,
salzverträglich, verlangt windgeschützte Plätze, da bruchgefährdet
Boden: Trocken bis frisch, schwach sauer bis stark alkalisch, in allen
durchlässigen Substraten, anspruchslos
Härte Zone 6
ROBINIA PSEUDOACACIA ‘NYIRSEGI’


Zerr-Eiche

Südeuropa, Kleinasien
Großbaum, 20-25 (30) m hoch, 8-15 m breit; anfangs locker kegelförmig, allmählich hochgewölbte, seltener runde Krone,
durchgehender Hauptstamm; 
Äste schräg aufrecht, Seitenzweige
ausgebreitet; 
langsamwüchsig, Jahrestrieb 30 cm
Blatt: 10-15 cm lang, grob gezähnt, etwas ledrig, matt-dunkelgrün,
später Austrieb, 
Herbstfärbung gelbbraun, unscheinbar
Wurzel: Tiefwurzler; unempfindlich
Anspruch Sonne bis lichter Schatten; außerordentlich hitzeverträglich,
wärmeliebend; mäßig frosthart; anspruchslos; stadtklimaresistent,
absolut windfest
Boden: Auf allen trockenen bis frischen, schwach sauren bis alkalischen Substraten; 
je mehr Kalk im Boden, desto mehr Trockenheit wird vertragen; 
schwere Böden sind zwar möglich, wirken aber frostverstärkend und wuchshemmend; 
etwas salzverträglich
Härte Zone 6b


an der Bushaltestelle (Plan unten links) stehen

5 Eschen

Einer der mächtigsten europäischen Bäume.
20-35(40) m hoch, 
10-15 (25)m breit,
eiförmig bis rundkronig,
Äste schräg bis aufrecht, Zweige kaum überhängend schnellwüchsig, Jahrestrieb die ersten 5-10 Jahre 60-80 (auch 120) cm, später 20-40 cm.
Blüte unauffällig violettbraun im Knospenstadium, dann gelblichgrüne lockere Büschel, Mai.
Blattspät austreibend, gefiedert, mittelgrün. Im Herbst bis in den November grün bleibend, nach den ersten Frostnächten schlagartig abfallend. Sehr selten  grüngoldene oder gelbe Herbstfärbung im Oktober. Winterknospen schwarz.
Zone 4