Die STREUOBSTWIESEN

Streuobstwiesen zählen in Deutschland zu den landwirtschaftlich genutzten Flächen. 
Speziell in der südlichen Hälfte unseres Landes und angrenzenden Staaten sind es oft über  Jahrhunderte gewachsene Landschaftsformen. 
Die dort wachsenden Obstbäume sind Hochstammgewächse, im Gegensatz zu niedrig wachsenden Plantagenbäumen. Diese Bäume verschiedener heimischer Obstarten stehen verstreut und nicht zu eng auf der Fläche.
Der Eingriff des Menschen in diese Landschaft beschränkt sich auf ein Minimum:
Das Obst wird geerntet und verwertet und die Bodenfläche wird 1 mal, max. 2 mal jährlich gemäht oder beweidet. 
Düngung, Chemikalieneinsatz oder Bodenumbruch erfolgt nicht.
So entsteht mit der Zeit eine Landschaft, die für Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen wertvoll ist.

Im TIP

sind die Streuobstwiesen eingebettet in den breiten Grünstreifen, der die Gewerbeflächen von der Dibberser Straße trennt. Auf 3 Arealen, die durch Flächen mit Buschbewuchs getrennt sind, fanden nahezu alle Obstbäume einer bisher auf dem Gelände des TIP befindlichen Streuobstwiese eine neuen Heimat. Nur 7 kranke Bäume mussten aussortiert werden.
Bis 2024 sind die Areale eingezäunt, um Wildverbiss zu verhindern.